Ubuntu und Mozillas Machtgehabe

September 15th, 2008 by caschy

Debian-User kennen vielleicht die Problematik – dort heisst Firefox nicht Firefox und Thunderbird nicht Thunderbird. Obwohl Code nur minimal verändert wurde, ließ Mozilla seine Macht spielen und verlangte eine Umbenennung. So kennt man als Debian-User Iceweasel und Icedove – denn obwohl Firefox und Thunderbird Open Source sind, gibt es Markenrechtsbestimmungen. Zukünftig muss derjenige, der als Betriebssystem Ubuntu sein Eigen nennt, den Endbenutzerlizenzvertrag akzeptieren. Sollte diese nicht angezeigt werden, so hätte auch unter Ubuntu der Firefox nicht Firefox heißen. Klingt komisch – ist aber so. So kann man auch Fans und Freunde verlieren, oder? Wer mehr wissen möchte, kann beim Ubuntu-Mensch (Mark Shuttleworth) weiter lesen.

Categories: Allgemein, Firefox, Thunderbird

  1. Philipp

    “Obwohl Code nur minimal verändert wurde, ließ Mozilla seine Macht spielen und verlangte eine Umbenennung.”

    Also da habe ich etwas anderes gehört. Hier zum Beispiel steht, dass Debian nicht mit den von Mozilla gestellten Bedingungen einverstanden war und deshalb die Programme kurzerhand umbenannt hat.
    Aber so richtig habe ich mich damit nicht befasst. Kann also auch falsch sein :D

  2. flo

    Die haben einen am Sender ^^ … Was soll das bringen?!

  3. Myself

    Och nee - die Weltverbesserer-Clique von Debian sieht sich halt als so heilig, von denen darf man nichts verlangen (siehe auch die proprietäre HW-Treiber Problematik).

  4. [...] Rechnern haben – doch nun wurde ein zusätzlicher Testday am Freitag eingeplant. Tja – dank veränderter EULA für Ubuntu und dem Roboform-Plugin dürfen wir uns nun auf einen Releasetermin in der nächsten [...]

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